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St. GereonKöln

Kirchenführung

Karl Holtschneider, Kirchenführer

 

Die ehemalige Chorherren-Stiftskirche zählt zu der komplexesten Sakralarchitektur des Mittelalters in Köln. Die ältesten Teile der Kirche stammen aus der römischen Zeit. Im 12. und 13. Jahrhundert wurde das 34 Meter hohe rippengewölbte Dekagon erbaut und stellte für die damalige Zeit eine architektonische Meisterleistung dar. Die einzelnen Phasen der Entstehungsgeschichte sind bis in die Gegenwart gut zu erkennen.

Beeindruckend ist der Blick in das zehneckige, 21 Meter umspannende Gewölbe. Es bietet ein großartiges Raum- und Lichterlebnis. Die Fenster von Georg Meistermann schaffen eine mittelalterlich wirkende Lichtsituation.

Sehenswert ist die Taufkapelle mit ihrem achtstrahligen Gewölbe und gut erhaltenen Fresken des 13.Jh. Das achteckige Taufbecken stammt aus der spätromanischen Zeit. Die ebenfalls sehenswerte Krypta mit den Fenstern von Alfred Mannesier beherbergt den Sarkophak des hl. Gereon.

Darüber hinausgibt es noch vieles zu entdecken.

 

Termin: Samstag, 3. Mai 2025, 14:00 Uhr

St. Gereon, Gereonshof  2,

50670 Köln

          

 

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Groß St. Martin Köln

Kirchenführung

Karl Holtschneider, Kirchenführer

 

Der mächtige Vierungsturm von Groß St. Martin prägt bis heute, neben dem Rathausturm und dem Dom, das Kölner Stadtpanorama. Im alten Köln waren gleich zwei Kirchen dem hl. Martin geweiht. Die Pfarrkirche Klein St. Martin und die Klosterkirche Groß St. Martin, im damaligen Hafenviertel der Stadt.

Die Fundamente der Kirche (ca. 960 n. Chr.) ruhen auf den Überresten einer romanischen Kapelle. Nach einem Großbrand wurden die heutigen Gebäude zwischen 1150 und 1250 errichtet. Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und man überlegte, die Trümmer als Mahnmal stehen zu lassen. Die Kölner beschlossen aber, die Kirche nach alten Vorlagen wieder aufzubauen. Die Restaurierungsarbeiten wurden 1985 abgeschlossen.

 

Heute präsentiert sich Groß St. Martin als ein heller, lichtdurchfluteter Kirchenraum. Sehenswert sind z. B. erhaltene bzw. ergänzte Ausstattungen die wie die Kreuzigungsgruppe von 1509, ein romanischer Taufstein, die Grablegungsgruppe aus dem 16. Jh. und  der „Schmerzensmann“ aus der Werkstatt van der Burch. Die sehenswerten Kirchenfenster wurden in den 1980er Jahren von Hermann Gottfried entworfen.

 

In der Unterkirche sind archäologische Funde aus der Baugeschichte römischer Zeit zu sehen.

​Termin: Samstag, 14.09.2024  14 - 16.15 Uhr
 

Treffpunkt:

An Groß St. Martin 9-11

50667 Köln

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Termine und Anmeldung: www.bildungswerk-gladbach.de

 

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